Ich habe in meinem Bachelorstudium ein Praktikum in der Praxis gemacht und habe in dieser Zeit sehr viel lernen dürfen. Ob bei der Hospitation in Therapiesitzungen, bei der Vorbereitung und Durchführung einer psychoedukativen Gruppe unter Supervision oder im persönlichen Gespräch, ich konnte einen richtig guten Einblick in die Behandlung verschiedener Störungsbilder, gutachterliche Prozesse und in die Arbeit in einer Psychotherapie Praxis bekommen. Das Praktikum hat mir außerdem in meiner beruflichen Orientierung geholfen und mich in meinem Ziel, Psychotherapeutin zu werden, bestärkt und motiviert.
Praktikanten-Referenz von Uwe Janning
Meine Zeit in der Praxis habe ich in sehr positiver Erinnerung. Die Atmosphäre war durchweg kollegial, offen und wertschätzend, was für mich einen entscheidenden Unterschied gemacht hat.
Besonders hervorheben möchte ich den Einbezug in die fachliche Arbeit. Ich hatte die Möglichkeit, bei Erstgesprächen zu hospitieren, mich in diagnostische Prozesse einzuarbeiten sowie Einblicke in die Erstellung von Gutachten zu erhalten.
Auch ganz alltägliche Tätigkeiten gehörten dazu: – Empfang, Koordination von Terminen oder Umgang mit der Praxissoftware. Aufgaben, die nicht im Curriculum auftauchen – ohne die jedoch eine Praxis nicht funktionieren kann. Also der Erwerb von Kompetenzen, die im späteren Berufsalltag tatsächlich (auch) erforderlich sind.
Das Praktikum war für mich eine großartige Erfahrung, die mir fachlich und persönlich viel mitgegeben hat. Ich habe einen realistischen und motivierenden Einblick in die Arbeit in einer psychotherapeutischen Praxis erhalten.
Und ich freue mich auf das Praktikum im Master in dieser Praxis.